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Spielen auf älteren PCs

Wie du Orelia auch auf alten PCs und Laptops flüssig spielst – mit Grafikstufen, Hardware-Empfehlung, 3D-Auflösung und den richtigen Reglern.

2 Min. Lesezeit Aktualisiert 19. Oktober 2026

Orelia sieht mit allen Effekten sehr modern aus – muss es aber nicht. Mit den Grafikstufen, einer kleineren 3D-Auflösung und einfacher Beleuchtung läuft das Spiel auch auf älteren PCs und Laptops mit Onboard-Grafik.

Das Spiel schlägt dir eine Stufe vor

Beim ersten Start prüft das Spiel deine Hardware: Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Prozessor, ob du im Akkubetrieb spielst und deine Bildschirmauflösung. Daraus ergibt sich eine empfohlene Grafikstufe, die automatisch eingestellt wird. Der Chat sagt dir einmal Bescheid.

Im Launcher findest du unter Einstellungen → Grafik ganz oben die Grafikstufe: Dort steht, welche Hardware erkannt wurde, und mit einem Klick übernimmst du die Empfehlung. Im Spiel geht das unter Display → Quality preset.

Die Grafikstufen

Very low Low Medium High Ultra
3D-Auflösung 67 % 80 % 100 % 100 % 100 %
Einfache Beleuchtung an an aus aus aus
FPS-Limit 60 60 bleibt bleibt bleibt
Texturen Low Original Original bleibt bleibt
Schatten aus aus Charaktere alle alle
Wasser klassisch Wellen Wellen + Schaum Spiegelung Ultra
Nachbearbeitung aus wenig einige Standard alle
Live-Loginszene aus aus an an an

Änderst du danach einen einzelnen Wert, steht die Stufe auf Custom. Kantenglättung und Partikel gelten nach einem Neustart, alles andere sofort.

3D-Auflösung

Mit 3D resolution (50–100 %) zeichnet das Spiel die Welt in einer kleineren Auflösung und vergrößert sie danach. Die Oberfläche, Texte und Namen bleiben trotzdem gestochen scharf – nur die Welt wird etwas weicher. Das ist der wirksamste Regler für schwache Grafikchips.

Die 3D-Auflösung wirkt nur ohne Kantenglättung (MSAA). Steht die Kantenglättung auf Auto, schaltet sie sich bei weniger als 100 % von selbst ab.

Einfache Beleuchtung

Simple lighting nutzt eine schlankere Beleuchtung: Wolkenschatten, nasser Boden, Glanzlichter von Sonne und Lampen, Schneeglitzern sowie Wassertiefe und Ufer fallen weg, und die Schatten werden einfacher berechnet. Die Welt sieht etwas schlichter aus, braucht aber spürbar weniger Grafikleistung.

Laptops mit zwei Grafikkarten

Viele Laptops haben einen sparsamen Onboard-Chip und eine schnellere Grafikkarte. Das Spiel wählt jetzt von selbst die schnelle Grafikkarte – du musst nichts einstellen. Im Task-Manager kannst du prüfen, welche Grafikkarte das Spiel nutzt.

Was du zuerst herunterdrehen solltest

Bei schwachen PCs ist meist nicht die Nachbearbeitung das Problem, sondern das Zeichnen der Welt selbst. Gehe so vor:

  1. 3D resolution senken – z. B. auf 80 % oder 67 %.
  2. Simple lighting einschalten.
  3. Sichtweite verkleinern – Objects und Monsters im Reiter World. Werte über 1,3 kosten in Städten viel.
  4. Wasser herunterstellen – Spiegelungen sind teuer, vor allem in Hafenstädten.
  5. Anti-aliasing reduzieren – 8× ist sehr teuer, 4× oder aus reicht.
  6. Effekte begrenzen – im Reiter World: Effect quality senken, bei Others’ effects nur die Gruppe oder keine fremden Effekte zeigen und Max particles verringern. Deine eigenen Effekte bleiben immer sichtbar.
  7. Post quality auf Performance im Reiter Effects.

Typische Empfehlung

Ältere Laptops mit Intel-HD-Grafik: Very low. Neuere Onboard-Grafik (z. B. Iris Xe oder Vega): Low. Prüfe danach mit Strg+F, ob du stabile 60 FPS erreichst, und dreh einzelne Werte wieder hoch, wenn Luft ist.